Viele Winzer im Weinviertel denken bei Social Media zuerst an Aufwand. Dabei liegt der Rohstoff für gute Beiträge längst im Betrieb – man muss ihn nur zeigen.
Was Kunden auf Ihrem Profil sehen wollen
Nicht das perfekte Werbefoto. Sondern den echten Ablauf: die Lese, den Keller, das Etikett, das Glas am Abend. Genau das schafft Vertrauen, bevor jemand überhaupt am Hof steht.
Der Jahreszyklus liefert den Inhalt von selbst
Austrieb im Frühjahr, Arbeit im Weingarten im Sommer, Lese im Herbst, Ruhe im Keller im Winter. Wer diesen Rhythmus einfach dokumentiert, hat zwölf Monate Inhalt, ohne sich etwas ausdenken zu müssen.
Vier Motive, die immer funktionieren
Die Hände bei der Arbeit
Beim Schneiden, Binden, Abfüllen. Zeigt echte Arbeit statt Hochglanz.
Der Blick über den Weingarten
Landschaft verkauft Weinviertel-Gefühl mit, ohne ein Wort zu sagen.
Das fertige Glas
Einfach, aber es ist das Bild, das am Ende zur Bestellung führt.
Gesichter statt nur Flaschen
Sie selbst oder die Familie im Bild. Menschen kaufen von Menschen.
Der häufigste Fehler bei Winzer-Profilen
Nur Flaschenfotos, keine Menschen, keine Geschichte. Ein Profil, das ausschließlich Produktfotos zeigt, wirkt wie ein Online-Katalog – nicht wie ein Betrieb, den man besuchen möchte.
Wenn die Zeit während der Lese einfach fehlt
Genau in der Erntezeit, wenn die besten Motive entstehen, bleibt am wenigsten Zeit fürs Posten. Das ist der Moment, in dem ich übernehme: Sie schicken Fotos vom Handy, ich mache daraus fertige Beiträge mit Text und Veröffentlichung.
Social Media? Erledigt.
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